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Neu2.11.2015

W.D.R. bestellt weitere Doppelendfähre bei der Neptun Werft

W.D.R. bestellt weitere Doppelendfähre bei der Neptun Werft – Ablieferung für 2018 geplant

• Schiff wird nach den Standards des "Blauen Engel" gebaut

• Stärkung der Inselversorgung durch über 80% mehr Lkw-Kapazität

• Folgeauftrag aus dem Fährsegment wichtiges Signal für Neptun Werft

Die Wyker Dampfschiffs-Reederei Föhr Amrum GmbH und die Rostocker Neptun Werft GmbH & Co. KG haben am 26. Oktober den Vertrag zum Bau einer weiteren Doppelendfähre für die Föhr-Amrum-Linie (FAL) unterzeichnet. Das neue Schiff wird ein modifizierter Nachbau der 2011 von Neptun abgelieferten M/S "Schleswig-Holstein".

Die Geschäftsführer beider Unternehmen, Axel Meynköhn (W.D.R.) und Manfred Müller-Fahrenholz (Neptun Werft), setzten in Rostock ihre Unterschriften unter den Vertrag. "Die Neptun Werft konnte sich in intensivem Wettbewerb gegen andere deutsche und europäische Werften durchsetzen und legte ein attraktives Angebot vor", sagte Axel Meynköhn am Rande der Unterzeichnung, "außerdem sprachen die sehr guten Erfahrungen mit unserer 'Schleswig-Holstein' für diesen Betrieb. Ich freue mich daher, dass wir für unseren dritten Doppelendfährneubau zu Neptun zurückkehren konnten". Bereits im August hatte sich die W.D.R.-Gesellschafterversammlung mit großer Mehrheit für den Bau einer dritten Doppelendfähre ausgesprochen. Die Ablieferung ist für Februar 2018 vereinbart. "Durch diese Zeitplanung können wir das Schiff rechtzeitig vor Beginn des Osterreiseverkehrs auf der Linie zwischen Dagebüll, Föhr und Amrum in Fahrt bringen", betonte Axel Meynköhn. Über den Baupreis des neuen Schiffes – das auf der FAL die 1992 gebaute M/S "Rungholt" ersetzen wird – vereinbarten die Vertragsparteien Stillschweigen.

Kapazitätsschub für die Inselversorgung

Mit 75,88 m Länge und 16,40 m Breite wird der Neubau die gleichen Abmessungen wie die "Schleswig-Holstein" haben, auch die Kapazität für maximal 1.200 Personen ist identisch. "Etwas anders geschnitten ist hingegen das Fahrzeugdeck", erläuterte Axel Meynköhn, "als erstes W.D.R.-Schiff wird der Neubau vier Spuren für Lkw haben. Die W.D.R. entspricht damit zukünftig noch besser der Nachfrage in der Inselversorgung und kann Abfahrten mit hoher Lkw-Frequenz – z.B. frühmorgens ab Dagebüll zu den Inseln – optimal bedienen". Rund 350 Spurmeter für Pkw und 280 Spurmeter für Lkw wird der Neubau haben – im Vergleich zur "Rungholt" ein Zuwachs von 50% bzw. 80%. Bedingt durch die Erweiterung des Fahrzeugdecks ergeben sich auch einige andere Detailänderungen des Designs. "Wir setzen mit unserem dritten Neubau einmal mehr Maßstäbe im Inlandsfährverkehr", betont Axel Meynköhn, "unsere Fahrgäste werden auch auf der neuen Doppelendfähre wieder in einem hellen, modernen Ambiente mit komfortablen Sitzgruppen, Catering am Platz und elektronischem Fahrgastinformationssystem zu den Inseln reisen und dank großer Panoramafenster die Fahrt durch das Weltnaturerbe Wattenmeer in vollen Zügen genießen können". Selbstverständlich wird auch dieses Schiff wieder mit einem Lift ausgestattet und optimal auf die Bedürfnisse mobilitätseingeschränkter Fahrgäste ausgelegt.

Bau nach den Standards des "Blauen Engel"

Die neue W.D.R.-Fähre ist nach den Standards der Normen RAL-UZ 141 (Blauer Engel "Umweltfreundliches Schiffsdesign") und RAL-UZ 110 (Blauer Engel "Umweltschonender Schiffsbetrieb") konzipiert worden. Im Bauvertrag garantiert die Neptun Werft ihrem Auftraggeber die Erfüllung aller konstruktiven Anforderungen beider Normen. "Wir wissen, dass Umweltschutz bei der W.D.R. höchste Priorität genießt und stellen uns daher gern dieser Anforderung unseres Kunden", sagte dazu Neptun Werft-Geschäftsführer Manfred Müller-Fahrenholz. Im Vorfeld der Auftragsvergabe hatte die W.D.R. intensiv untersucht, welche Antriebsart unter dem Gesichtspunkt der Umweltverträglichkeit und Versorgungssicherheit zukünftig die beste ist. Dabei ließ sich das Unternehmen wissenschaftlich unterstützen. "Im Ergebnis haben wir für unseren Neubau wiederum einen dieselmechanischen Antrieb gewählt, der mit umweltfreundlichem Marinegasöl aus schleswig-holsteinischer Produktion betrieben wird", beschrieb Axel Meynköhn das Ergebnis dieser Überlegungen. Als Antriebseinheit werden erneut vier Voith-Schneider-Propeller installiert.

Neubau stärkt Position der Neptun Werft im Fährschiffssegment

Für die Neptun Werft ist der Neubauauftrag aus Wyk ein wichtiges Signal. "2010 ist uns mit der Bestellung der 'Schleswig-Holstein' der Einstieg ins Fährschiffssegment gelungen. Jetzt kehrt unser damaliger Kunde zu uns zurück und bestellt einen Nachbau. Dies ist die beste Referenz, die wir uns wünschen können", unterstrich Manfred Müller-Fahrenholz. Der After-Sales-Service bei der 'Schleswig-Holstein' hat dazu beigetragen, den Folgeauftrag nach Rostock zu holen. Neptun hofft, zukünftig weitere Neubauaufträge für Inlandsfähren akquirieren zu können: "Die W.D.R. verfügt mit ihrem dritten Neubau über eine sehr junge Flotte. Anderen europäischen Inlandsreedereien steht dagegen in den kommenden Jahren die umweltgerechte Modernisierung ihrer Flotten noch bevor. Ich denke, dass Neptun mit dann zwei W.D.R.-Referenzen als Neubauwerft für dieses Spezialschiffssegment sehr attraktiv ist", so Müller-Fahrenholz. Durch die langfristige Bestellung der W.D.R. kann Neptun den Neubau optimal in die Produktionsplanung eintakten: "Wir werden im Frühjahr 2017 mit dem Bau beginnen, wenn die für dieses Frühjahr bereits bestellten Flusskreuzfahrtschiffe abgeliefert sind. Mit dem neuen Auftrag der W.D.R. ist die Neptun Werft nun bereits bis weit ins Jahr 2018 hinein ausgelastet".

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Neu16.10.2015

Ausgezeichnete Lieferanten im Schiffbau

NEPTUN WERFT ehrt Partner des Jahres 2014

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Skybar des Neptun-Hotels ehrte die NEPTUN WERFT zum ersten Mal die Lieferanten, die sich im vergangenen Jahr durch hervorragende Leistungen ausgezeichnet haben, als ihre Partner des Jahres 2014. Die Ehrung unterstreicht die Bedeutung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Lieferanten und Werft, gemeinsam wurden in den letzten Jahren über 60 Schiffe auf der NEPTUN WERFT gebaut. Die drei geehrten Unternehmen setzten sich gegen 740 Mitbewerber durch, davon 190 Firmen aus Mecklenburg-Vorpommern.

Der Bau von Kreuzfahrt- und Flusskreuzfahrtschiffen ist ein sehr wichtiger Industriezweig, allein durch die Schiffe, die auf der MEYER WERFT, der Meyer Turku-Werft und der NEPTUN WERFT gebaut werden, finden direkt und indirekt 43.000 Menschen Beschäftigung.

Die Geschäftsführer der Werft sowie Mitarbeiter des Einkaufs überreichten den Preisträgern die Trophäen und Urkunden. Mehr als 140 geladene Gäste verfolgten die Preisverleihung.

Die Grundlage für diese Auszeichnung „Partner des Jahres“ bildet die im Rahmen des Lieferantenmanagements der Werft regelmäßig durchgeführte Lieferantenbeurteilung. Ausgezeichnet wurden die Firmen:

GSG – Glöde Spezial Gerüstbau GmbH,

Minimax GmbH & Co. und

KG Rostock und Kaefer Schiffsausbau GmbH NL Rostock.

In ihren Dankesworten hoben die Preisträger besonders die gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit der Werft mit ihren Lieferanten hervor.

Im Rahmen der Veranstaltung informierten die Geschäftsleitung und Mitarbeiter des Einkaufs über aktuelle Themen zum Kreuzfahrtmarkt, der Werft und zum Thema Lieferantenmanagement.

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Neu28.6.2015

Meyer Werft setzt europäischen Kurs fort

Wir haben die Meyer Werft und die Neptun Werft im ver-gangenen Jahr gestärkt, indem wir bei beiden Gesellschaften eine kräftige Kapitalerhöhung durchgeführt haben und alle Anlagen, Investitionsgüter und Grundstücke aus der Meyer Neptun GmbH, Rostock übertragen haben. Damit wurde die Meyer Neptun GmbH zu einer reinen Besitzgesellschaft degradiert und die beiden Standorte deutlich gestärkt. Die Anteile an der Meyer Neptun GmbH, Rostock wurden auf die Meyer Neptun GmbH Luxemburg übertragen, die wiederum der Neptun Industrie in Rostock (NIR) gehört.

Papenburg ist inzwischen der größte Schiffbauplatz in Europa geworden und die Neptun Werft in Warnemünde der größte Anbieter für Flusskreuzfahrtschiffe. Wir werden nun im Herbst in Luxemburg ein Büro eröffnen, von dem aus der zentrale Einkauf für Papenburg, Rostock und Turku gesteuert wird. Wir wollen damit besonders unsere Internationalität darstellen, um im mörderischen weltweiten Konkurrenzkampf zu überleben. Dieses ist kein Steuersparkonzept. Die Steuern werden wie bisher weiterhin in Papenburg, Rostock und Turku bezahlt.

Mit dieser gesellschaftrechtlichen Entwicklung erreichen wir aber auch, dass die Gruppe auch zukünftig keinen Aufsichtsrat haben wird. Gerade die letzten erfolgreichen Verhandlungen um sieben neue Aufträge haben gezeigt, dass ein Aufsichtsrat extrem hinderlich gewesen wäre und eventuell den Erfolg verhindert hätte. Ein großer Vorteil unserer Unternehmen ist, schnell und flexibel entscheiden zu können. Dieses lässt ein Aufsichtsrat nicht zu. Da in einem solchen Aufsichtsrat die Mehrheiten in unserem Falle sehr eindeutig auf der Unternehmensseite liegen würde, hätte dieses Gremium gegenüber dem heutigen Mitbestimmungsmodell für die Arbeitnehmerseite keinen Vorteil. Außerdem werden mit dem aktuellen Schritt keine der heute bereits geltenden Mitbestimmungsrechte beschnitten. Die Meyer Werft ist seit 220 Jahren ohne Aufsichtsrat erfolgreich gewesen und soll es auch zukünftig sein.

Am 15. Januar wurde der Standortsicherungsvertag zwischen dem Land Niedersachsen, der Meyer Werft, der IGM und des Betriebsrat der Werft unterschrieben. Dabei verpflichtete sich das Land dafür zu sorgen, dass die Schiffe Papenburg verlassen können und das die Meyer Werft die in Europa zugelassenden Innovationshilfen bekommt. Die Meyer Werft verpflichtete sich, auch zukünftig den Standort Papenburg zu erhalten und 3100 Arbeitsplätze zu garantieren. Die IGM und der Betriebsrat verpflichteten sich dazu mitzuhelfen, den Standort Papenburg konkurrenzfähig zu halten.

Die Meyer Werft hat in den letzten Tagen 4 große Kreuzfahrschiffe in Auftrag nehmen können und ist damit bis 2020 voll beschäftigt. Nur durch viele Innovationen im Design und in der Prototypentwicklung konnte die Werft bei den Aufträgen erfolgreich sein. Es wird derzeit sogar intensiv daran gearbeitet, das kleinere überdachte Baudock wieder für 2020 zu aktivieren. Gegen harte chinesische Konkurrenz konnte die Neptun Werft den Auftrag für einen 18.000 cbm LNG Tanker zeichnen. Auch die Werft in Turku konnte zwei große Kreuzfahrschiffe für die Carnival Gruppe gewinnen.

Schon heute sind über 3300 Mitarbeiter auf der Meyer Werft beschäftigt, also 200 mehr als vertraglich zugesichert. Auch in der Ausbildung wird die Meyer Werft weiter Vorreiter sein und bildet in einem größeren Masse aus als vereinbart. Damit hat das Unternehmen seine Verpflichtungen aus dem Standortsicherungsvertrag mehr als erfüllt und steht weiter voll zum Standort Papenburg und Warnemünde.

Die Herausforderung, die Standorte weltweit für die Zukunft konkurrenzfähig zu machen, ist jetzt unsere Hauptaufgabe. Um das zu erreichen, sind viele Maßnahmen und Projekte gestartet worden. Die IGM und der Betriebsrat haben sich mit dem Standortsicherungsvertrag verpflichtet, die Geschäftsleitung dabei voll zu unterstützen.

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Neu26.6.2015

Anthony Veder bestellt LNG-Gastanker

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Neu1.4.2015

Viking Flusskreuzfahrtschiff getauft

Feierliche Taufzeremonie für Viking-Neubau in Amsterdam

Die von der Rostocker NEPTUN WERFT gebauten Flusskreuzfahrtschiffe „VIKING BEYLA“ und „VIKING ASTRILD“ wurden am 24. März feierlich getauft. Taufpatinnen waren Frau Adriana Filkaszova und Frau Sinemie Theodora Bakker, beides langjährige Mitarbeiterinnen der Reederei.

Es handelt sich hierbei um die ersten Schiffe, die von der NEPTUN WERFT für das besonders anspruchsvolle Fahrtgebiet der Elbe gebaut wurden. Die VIKING BEYLA und VIKING ASTRILD sind bereits die Flusskreuzfahrtsschiffe Nr. 59 und 60, die seit 2002 auf der NEPTUN WERFT in Rostock-Warnemünde gebaut wurden.

Die jetzt abgelieferten Schiffe sind eine konsequente Neuentwicklung, wobei der Schwerpunkt in der Gewichtsreduzierung sämtlicher Bauteile lag. Ziel war es, ein modernes Flusskreuzfahrtschiff mit einem sehr geringen Tiefgang für die Elbe zu entwickeln, ohne dabei auf Komfort und den hohen Reedereistandard zu verzichten. Um ein möglichst niedriges Schiffsgewicht zu erzielen, kamen innovative Materialien zum Einsatz, die in dieser Konfiguration erstmalig in der Binnenschifffahrt anzutreffen sind. Alle Bauteile wurden untersucht und gewichtsoptimiert ausgeführt, teilweise erfolgten umfangreiche Tests und Erprobungen, um die Genehmigung zum Einsatz des Materials zu erlangen. Auf der Werft wurde eine große Erprobungssektion aufgebaut, in der die neuen Bauteile erprobt wurden, neue Be- und Verarbeitungsrichtlinien wurden erstellt.

Die Erfahrungen mit den Viking-Schiffen auf den Flüssen in Europa konnten in die Entwicklung des neuen Schiffstyps einfließen, so dass auch auf diesen Passagierschiffen wiederum der sehr hohe Viking-Standard erzielt wird.

Bei der VIKING BEYLA mit der Baunummer S. 559 wurde eine Typschiffentwicklung und der erstmalige Einsatz innovativer Komponenten mit Innovationsbeihilfen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und des Landes Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Hauptabmessungen:

  • Länge 109,90 m
  • Breite (max.) 11,45 m
  • Tiefgang (ca.) 0,95 m
  • Tiefgang (max.) 1,15 m
  • Höhe über Wasserlinie (ca.) 5,20 m
  • Deadweight (ca.) 120 t
  • Passagierkabinen 49
  • Anzahl Passagiere (max.) 98
  • Mannschaftskabinen 18
  • Mannschaftsstärke 28
  • Antrieb 3 x 588 kW
  • Geschwindigkeit ca. 19,0 km/h

Fahrtgebiet:

Alle großen europäischen Flüsse, wobei auf die Anforderungen der Elbe im Speziellen Rücksicht genommen wurde; das Schiff ist nach den neuesten Vorschriften konzipiert und gebaut und erfüllt alle aktuellen Sicherheits- und Stabilitätsvorschriften.

Hier finden Sie eine ausführliche Schiffsbeschreibung als PDF

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Neu29.12.2014

Rückblick auf das Jahr 2014

Ein historisches Jahr geht zu Ende: Vom emsländischen Familienunternehmen zum europäischen Schiffbauer

Papenburg/Rostock, 29. Dezember 2014 – Das Jahr 2014 war für die MEYER WERFT und die NEPTUN WERFT ein historisches Jahr mit großen Herausforderungen. Zum Jahresbeginn starteten die Gespräche über eine Beteiligung bei STX Finnland, die im Spätsommer mit der Gründung der MEYER TURKU Oy ihren Abschluss fanden. Im Jahr 2014 sorgten fünf Flusskreuzfahrtschiffe, zwei Kreuzfahrtschiffen und das Forschungsschiff Sonne in Papenburg sowie zehn Flusskreuzfahrtschiffe in Rostock/Warnemünde für eine umfassende Beschäftigung.

Mit der Quantum of the Seas hatte die Werft ihr bislang größtes Schiff zu bauen und abzuliefern. „Für unsere Mitarbeiter war es eine weitere Herausforderung dieses Schiff zu konstruieren und in nur ca.20 Monaten zu bauen. Mit viel Engagement ist es gelungen, auch dieses Schiff pünktlich und einwandfrei abzuliefern. Dieses Engagement und die Motivation brauchen wir weiterhin für die kommenden Jahre,“ so Geschäftsführer Bernard Meyer.

Eine Besonderheit im Jahr 2014 war die Umsetzung der neuen Baustrategie in Papenburg. Nur mit der neuen Aufteilung der Schiffe in zwei große Schwimmteile ist es möglich, pro Jahr zwei solcher Schiffe aus dem Baudock II zu liefern.

Auch die NEPTUN WERFT profitiert von der neuen Strategie, da sie der MEYER WERFT zukünftig komplette Maschinenraumteile zuliefern kann. Das sorgt für eine gleichmäßige Auslastung beider Standorte und folgt dem obersten Strategieziel, der nachhaltigen Standortsicherung.

Acht Kreuzfahrtschiffe und 17 Flusskreuzfahrtschiffe werden in den nächsten Jahren von der NEPTUN WERFT und der MEYER WERFT geplant, konstruiert und gebaut. Mit diesen Auftragsbüchern und der konsequenten Umsetzung der Unternehmensstrategie haben beide Werften große Chancen, im international stark umkämpfen Schiffbaumarkt zu bestehen.

MEYER TURKU hat im Jahr 2014 Mein Schiff 3 geliefert und wird 2015 Mein Schiff 4 an TUI Cruises abliefern. Zwei weitere Schiffe für TUI Cruises folgen in den Jahren 2016 und 2017. Mit diesen Aufträgen sowie einem neuen Vorvertrag für eine besonders umweltfreundliche Fähre für die estnische Reederei AS Tallink sind die Weichen für eine positive Entwicklung der finnischen Werft gestellt.

Ablieferungen im Jahr 2014

Im Januar 2014 wurde mit der Norwegian Getaway (146.000 BRZ) das zweite Schiff dieser Klasse an die amerikanische Reederei Norwegian Cruise Line abgeliefert. Ende Oktober 2014 wurde mit der Quantum of the Seas (168.666 BRZ) das bislang größte in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff an die Reederei Royal Caribbean International nach einer Rekordbauzeit von nur 20 Monaten übergeben.

Die NEPTUN WERFT lieferte in diesem Jahr zehn Flusskreuzfahrtschiffe und das Forschungsschiff Sonne ab. Zu den Flusskreuzfahrtschiffen gehörte die Viking Hermod, Viking Buri, Viking Heimdal (alle Januar), Viking Delling, Viking Gullveig (beide Februar), Viking Kvasir, Viking Idi (beide April), Viking Kara, Viking Hlin (beide Juni), Viking Mani (August), die alle für die Reederei Viking River Cruises (Basel) im Einsatz sind.

Schiffe im Bau bzw. im Auftragsbestand

Auf der MEYER WERFT befindet sich aktuell die Anthem of the Seas im Bau. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2015 vorgesehen. Mit der Fertigung von Schwimmteilen im Baudock II der Werft ist auch das zweite Schiff, die Norwegian Escape, im Bau. Das Schiff wird im Herbst 2015 an die Reederei Norwegian Cruise Line ausgeliefert. Insgesamt hat die Werft bis in das Jahr 2019 noch acht Schiffe im Auftragsbestand.

Das Auftragsbuch der NEPTUN WERFT in Rostock beinhaltet 17 weitere Flusskreuzfahrtschiffe für die Reederei Viking River Cruises AG. Die Werft in Warnemünde, wird zukünftig auch Blöcke und komplett ausgerüstete Maschinenraummodule für Papenburg liefern und ist damit bis in das Jahr 2016 beschäftigt.

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18119 Rostock

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