Jahresrückblick 2016: Neue Technologien bei Kreuzfahrtschiffen

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Beschäftigung bis in das nächste Jahrzehnt

Die Situation in der Schifffahrt und im Weltschiffbau hat sich extrem verschlechtert. Dennoch konnte die MEYER WERFT mit den Aufträgen im Jahr 2016 zum Bau neuer Kreuzfahrtschiffe ein gutes Auftragsbuch erreichen. Die Beschäftigung ist somit langfristig gesichert. Damit hat die MEYER WERFT derzeit ihren Teil des geltenden Standortsicherungsvertrags mit dem Land Niedersachsen, der IG Metall und dem Betriebsrat erfüllt.

Die MEYER WERFT konnte technologisch neue Standards in der Branche etablieren. Mit ihren Kunden und neuen Projekten konnte die Werft sowohl LNG als Treibstoff der Zukunft für Kreuzfahrtschiffe als auch die Brennstoffzellentechnologie auf Passagier-schiffen marktfähig machen. Nahezu alle großen Kreuzfahrtreedereien der Welt gehören zum Kundenkreis der Werft.

Im Jahr 2016 konnte die NEPTUN WERFT in Rostock-Warnemünde sechs Flusskreuzfahrtschiffe für Viking River Cruises fertigstellen. Die Papenburger MEYER WERFT hat im Frühjahr die Ovation of the Seas für Royal Caribbean International und im Herbst die Genting Dream für Dream Cruises abgeliefert.

„Mit umfangreichen Investitionen an unseren Standorten in Papenburg und Rostock, dem Ausbau der Arbeitsplätze sowie durch die vielen innovativen Forschungsprojekte haben wir die Weichen für die Zukunft gestellt“, so Geschäftsführer Bernard Meyer. „Es ist eine besondere Herausforderung, diese großen und komplexen Schiffe zu konstru-ieren und termingerecht fertig zu stellen. Unsere engagierten Mitarbeiter, unser neues Technologie- und Entwicklungszentrum sowie unsere ausgezeichneten Partner, die meist langjährig mit uns zusammenarbeiten, helfen uns, diese Schiffe pünktlich und technisch einwandfrei abzuliefern,“ so ergänzt Tim Meyer.

Foto: Maschinenraummodule und Flusskreuzfahrtschiffe auf der Neptun Werft.